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Hintergrundwissen, das CMD-Befehle erst richtig verstÀndlich macht.
32-Bit-Adresse, z.B. 192.168.178.5. Vier Zahlenblöcke (0â255). Derzeit noch Standard im Heimnetz. Sichtbar bei ipconfig als "IPv4-Adresse".
128-Bit-Adresse, z.B. fe80::1a2b:3c4d:5e6f. Viel mehr mögliche Adressen. Bei ipconfig als "IPv6-Adresse" sichtbar. Wird in Zukunft IPv4 ablösen.
IPv4: 127.0.0.1 / IPv6: ::1. Pakete verlassen den PC nie. Dient zum Testen ob TCP/IP lokal korrekt funktioniert.
Adresse 169.254.x.x = Windows hat keine IP vom DHCP-Server bekommen und sich selbst eine vergeben. Kein Internetzugang möglich!
netstat zeigt offene Verbindungen mit Portnummern â diese Tabelle hilft bei der Interpretation.
| 20/21 | FTP (DateiĂŒbertragung) |
| 22 | SSH (sichere Verbindung) |
| 23 | Telnet (unverschlĂŒsselt!) |
| 25 | SMTP (E-Mail senden) |
| 53 | DNS (Namensauflösung) |
| 80 | HTTP (Web, unverschlĂŒsselt) |
| 110 | POP3 (E-Mail empfangen) |
| 143 | IMAP (E-Mail empfangen) |
| 443 | HTTPS (Web, verschlĂŒsselt) |
| 3389 | RDP (Remote Desktop) |
TCP (Transmission Control Protocol): zuverlĂ€ssig, mit BestĂ€tigung. Datenpakete kommen garantiert und in der richtigen Reihenfolge an. Verwendet fĂŒr HTTP, FTP, SSH.
UDP (User Datagram Protocol): schnell, ohne BestĂ€tigung. Kein Overhead, aber Paketverlust möglich. Verwendet fĂŒr DNS, Streaming, VoIP, Online-Spiele.
Telnet eignet sich gut um zu prĂŒfen, ob ein bestimmter Port offen ist:
â Telnet ĂŒbertrĂ€gt Daten unverschlĂŒsselt â nie fĂŒr Passwörter verwenden!
WEP â veraltet, unsicher, nicht mehr verwenden.
WPA â besser, aber auch ĂŒberholt.
WPA2 â aktueller Standard, ausreichend sicher.
WPA3 â neuester Standard, empfohlen fĂŒr neue GerĂ€te.
Ein Angreifer sendet gefĂ€lschte ARP-Antworten ins Netzwerk und trĂ€gt seiner eigenen MAC-Adresse eine fremde IP-Adresse zu. Dadurch wird der Datenverkehr umgeleitet â der Angreifer kann Pakete mitlesen (Man-in-the-Middle).
VerdÀchtig: zwei verschiedene IP-Adressen zeigen dieselbe MAC-Adresse. Das deutet auf ARP-Spoofing hin.